Nach und nach können endlich Durchfahrtsverbotszonen für den LKW-Verkehr in der Stadt eingerichtet werden. Das hat der Verkehrsausschuss in der jüngsten Sitzung im November beschlossen. Für die Aufenthaltsqualität in der Stadt bedeutet das eine erhebliche Steigerung und vor allem für die Anwohnerinnen und Anwohner eine große Entlastung.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie belastend die Situation beispielsweise in der Lebacher Straße ist. Wenn wir in Zukunft den LKW-Verkehr hier auf das nötigste Minimum beschränken, bedeutet das nicht nur weniger Lärm, sondern auch deutlich mehr Sicherheit für Radfahrende. 

Der Beschluss des Verkehrsausschusses ist das Ergebnis einer bereits im Oktober 2018 begonnenen Anstrengung: Damals wurde erstmals ein Gutachten durch die Stadt auf den Weg gebracht. Seitdem haben wir von der SPD-Fraktion in enger Zusammenarbeit mit den Stadtteilvereinen immer und immer wieder das LKW-Durchfahrtsverbot auf die Tagesordnung gesetzt, damit es tatsächlich zur Umsetzung kommt.

Jetzt bleibt noch zu hoffen, dass die Planungen der Landeshauptstadt auch Land und Bund überzeugen werden. Ich setze da aber auf die neue Bundesregierung, die eine Absenkung der gesetzlichen Hürden auf den Weg bringen kann. Das wäre absolut im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, die unter dem LKW-Lärm leiden.

Da selbst die Umsetzung der ersten Stufe noch ein bis zwei Jahre dauern kann, ist die Stadt nun gefordert, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. In der Zwischenzeit können zum Beispiel bereits geeignete kurzfristige Verbesserungen auf den Weg gebracht werden, die vor allem Radfahrenden mehr Sicherheit bieten, wie etwa die Einführung eines Überholverbotes und die Einrichtung von Ausweichrouten.