„Erneut möchte die Jamaika-Koalition städtische Gebäude und Grundstücke an den Höchstbietenden verkaufen. Dabei steht vor allem die Sanierung des städtischen Haushaltes im Vordergrund statt einer ernsthaften Weiterentwicklung der Flächen zwischen der Großherzog-Friedrich-/Nauwieser- und Nassauerstraße. Deswegen lehnen wir den Verkauf ab“, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins St. Johann, Sascha Haas, zu dem Vorhaben der Stadtverwaltung, die Gebäude und Grundstücke in der Nauwieserstraße 14-18 zu verkaufen.

„Wir begrüßen alle Bemühungen, um das Gelände endlich weiterzuentwickeln, da die umliegenden Grundstücke derzeit größtenteils unbebaut sind“, so die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins St. Johann, Christine Jung. „Dabei darf die Stadt aber nicht ihre Gestaltungsspielräume aus der Hand geben. Genau das würde sie aber mit einem Verkauf tun“, so Jung weiter.

 „Um das Nauwieser Viertel als urbanes Quartier für Familien, Studierende und Kreative zu stärken, wäre eine Auslosung eines Wettbewerbs zur Weiterentwicklung der Flächen und Gebäude wünschenswert. Dafür werden wir uns in den nächsten Tagen in den Ausschüssen und im Stadtrat einsetzen“, so Jung und Haas, die beide auch Mitglieder des Saarbrücker Stadtrates sind.