Wieder mal werden die Besonderheiten unserer Grenzregion nicht berücksichtigt! Dass es ab Montag nun doch eines negativen PCR-Tests bedarf, um ins Département Moselle einzureisen, ist zwar aus gesundheitlicher Sicht und angesichts der Ausbreitung der Virus-Mutante nachvollziehbar – Ausnahmen müssten jedoch nicht nur für Berufspendler, sondern auch für familiäre Zwecke gelten!

Es ist gut, dass es auch zukünftig nicht zu festen Grenzkontrollen kommt und Grenzgänger*innen weiterhin zur Arbeit gehen können, aber auch für Familien muss es entsprechende Regelungen geben. Die Landesregierung muss sich nun in Gesprächen mit dem französischen Gesundheits- und Europaministerium für Familien und ihre Angehörigen stark machen. Schulbesuch, die Betreuung Angehöriger und geteiltes Sorgerecht müssen weiterhin problemlos möglich sein!