Der BUND hat die Diskussion über Lärmschutzmaßnahmen an der A620 erneut angestoßen. Zurecht! Auch uns ist es ein großes Anliegen, den Lärmschutz an der Stadtautobahn zu verbessern.

Grundlage dafür sind belastbare Daten. Daher haben wir bereits im Herbst letzten Jahres den aktuellen Sachstand zur Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen an Staden und Stadtautobahn im Verkehrsausschuss erfragt: Ein Lärmgutachten, auf dessen Datengrundlage Maßnahmen und auch die Kostenverteilung begründet werden soll, ist laut Verwaltung jedoch noch in Bearbeitung.

Wir hoffen, hier bald belastbare Ergebnisse zu bekommen, um möglichst schnell konkrete Maßnahmen umsetzen zu können. Die Autobahn ist aufgrund ihrer Lage und ihres hohen Verkehrsaufkommens eine immense Belastung für die in der Umgebung wohnenden und arbeitenden Bürgerinnen und Bürger: Vor allem der Staden, als Wohn- und als wichtiges Naherholungsgebiet in St. Johann leidet massiv unter den Lärmemissionen. Auch in Teilen von St. Arnual sind Wohngebiete vom Lärm der Bundesautobahn geplagt. Und nicht zuletzt ist Lärmschutz auch Umweltschutz!

Schon vor einiger Zeit wurden die Ideen einer Geschwindigkeitsreduzierung sowie der Installation einer Lärmschutzwand auf dem Autobahnabschnitt in Höhe Staden und Hindenburger Straße in den verschiedenen Gremien vorgestellt und diskutiert. Auch lärmminderer Asphalt hilft sicherlich. Es ist an der Zeit, dass Stadt und Land endlich Handfestes liefern.