Die Software „Fast-Dine“, die von den Gründern Florian Staufer, Joachim Schuh und Cham Sourzac entwickelt wurde, soll das Bestellen für die Kund*innen von Restaurants erleichtern. Dabei spielt es keine Rolle, ob man schon im Restaurant sitzt, sich das Essen abholen oder doch lieber liefern lassen will. Die Software funktioniert auf allen Geräten, da sie Browser-basiert ist. Für die Gastronomiebetriebe sorgt es für mehr Effizienz und eine sichere Zahlungsabwicklung. Doch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Schließung der Gastronomie hat dem Start-Up einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch aufgeben wollten die Gründer deswegen nicht. Stattdessen überlegten sie, wie sie die Pandemie sinnvoll nutzen und die regionale Gastronomie unterstützen können. Dabei haben sie sich auch an den Saarbrücker Stadtverordneten Sascha Haas gewandt, der gerne bereit war das Projekt zu unterstützen. Nach gut einem Monat hat Sascha Haas mit Florian Staufer über die aktuelle Entwicklung gesprochen. Hier das Interview:

Sascha Haas: Gut ein Monat ist seit unserem letzten Treffen vergangen. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Florian Staufer: Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv darum gekümmert unser Projekt bekannt zu machen und konnten bisher gut 30 Gastronomiebetriebe aus dem ganzen Saarland gewinnen. Dabei hat uns auch die Kooperation mit der Kreisstadt Homburg sehr geholfen. Wir hoffen, dass sich noch weitere Kooperationen in anderen Kommunen ergeben.

Sascha Haas: Mit dem steigenden Angebot an Restaurants ist es sicherlich auch für viele Besteller*innen interessanter geworden bei Euch zu bestellen, oder?

Florian Staufer: Ja, definitiv. Je mehr Gastronomiebetriebe sich beteiligen umso interessanter wird es natürlich für viele über uns statt über bereits bekannte Lieferdienste zu bestellen.

Sascha Haas: Was macht es denn für Gastronom*innen interessant Eure Plattform zu nutzen, statt die bekannten?

Florian Staufer: Momentan stellen wir unsere Plattform Fast-Dine kostenlos zur Verfügung und wollen damit die regionale Gastronomie unterstützen. Die Nutzung von bekannten Plattformen hingegen kostet die Restaurants viel Geld. So müssen bis zu 17 Prozent vom Umsatz der Bestellungen abgeführt werden. Unsere Plattform können die Gastronom*innen auch nach der Krise mit einem fairen Abonnementmodell weiterhin nutzen.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann das einfach über eine Essensbestellung unter fast-dine.app tun bzw. wenn ihr Gastronom*innen seid oder kennt, macht dort Werbung für das saarländische Start-Up.

Das Interview hat Sascha Haas geführt.